Abstimmung vom 30. November 2025
Wichtiger Entscheid gegen mehr staatliche Regulierung und für mehr Wohnungen

Die Zürcherinnen und Zürcher haben am 30. November klar Nein zum Vorkaufsrecht und Ja zum Gegenvorschlag gesagt. Zürich erhält damit eine wirksame, sofort umsetzbare Lösung, die zusätzlichen und preiswerten Wohnraum liefert. Der Entscheid der Zürcherinnen und Zürcher ist ein deutliches Signal: Gegen die Wohnraumknappheit brauchen wir gezielt eingesetzte Mittel aber keine planwirtschaftlichen Experimente.
Voraussichtlich im Juni 2026 werden wir im Kanton Zürich bereits über vier weitere Initiativen zum Thema Wohnen abstimmen. Unsere Allianz wird auch dann wirkungslose Massnahmen bekämpfen und echte Lösungen für die Herausforderungen im Wohnungsbau unterstützen. Damit «Bauen statt blockieren» zur neuen Normalität wird.
Darum sagen wir Nein zum Wohnungsbschiss und Ja zum Gegenvorschlag
(Stichfrage: Gegenvorschlag)
1
Das Vorkaufsrecht schafft keine einzige neue Wohnung
- Das Vorkaufsrecht ermöglicht lediglich Eigentumsverschiebungen – nicht aber den Bau zusätzlicher Wohnungen. Nur mit neuen Wohnungen können wir die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt bewältigen!
- Mit dem Gegenvorschlag entsteht neuer Wohnraum, denn er verdoppelt den Rahmenkredit für die Darlehen der kantonalen Wohnbauförderung.
2
Das Vorkaufsrecht bevormundet Eigentümer
- Jeder Verkäufer soll selbst entscheiden dürfen, an wen er seine Liegenschaft verkaufen will. Mit dem Vorkaufsrecht laufen wir die Gefahr, dass die Gemeinde der jungen Familie das Einfamilienhaus vor den Augen wegschnappt.
3
Das Vorkaufsrecht VERGEUDET Steuermillionen
- Die Finanzierung bleibt vage – neue Fonds, Rückstellungen oder Steuererhöhungen sind nicht ausgeschlossen.
- Das bedeutet: mehr Kosten aber kein zusätzlicher Wohnraum.
- Als Verkäufer verkauft man nicht immer an den Höchstbietenden. Das Vorkaufsrecht durch den Staat kann deshalb auch gute Projekte verhindern.
- Beim Gegenvorschlag werden auch Steuergelder ausgegeben: diese ufern aber nicht aus und setzen am richtigen Ort an.
4
Das Vorkaufsrecht verhindert energetische Sanierungen
- Durch die staatlichen Regulierungen werden energetische Sanierungen ausgebremst. Das sieht man schon heute in stark regulierten Wohnungsmärkten wie beispielsweise in Basel, Lausanne oder Genf.
- Wir brauchen nicht mehr Gesetze, sondern weniger Einsprachen, schnellere Bewilligungsverfahren und innovative Ansätze.
Ja zum Gegenvorschlag
(Stichfrage: Gegenvorschlag)
Auch der Regierungs- und der Kantonsrat lehnen das Vorkaufsrecht ab. Mit dem Gegenvorschlag wollen sie den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken. Dieser setzt genau am richtigen Ort an. Der Rahmenkredit für die Darlehen der kantonalen Wohnbauförderung von heute 180 Mio. sollen auf neu 360 Mio. Franken verdoppelt werden. Durch die Mitfinanzierung auf kommunaler Ebene wird damit sogar ein Potential von 720 Mio. Franken geschaffen. So entsteht neuer preisgünstiger Wohnraum, anstatt mit dem Vorkaufsrecht nur neu zu verteilen.
Wir setzen uns gegen das ungerechte Vorkaufsrecht ein
Die Kampagne wird von der Zürcher Handelskammer und dem Verband Immobilien Schweiz geführt. Unterstützt wird sie von der FDP, der SVP und der Mitte.
Werden Sie Teil unserer Kampagne
Unterstützen Sie uns dabei, echte Lösungen statt leere Versprechen durchzusetzen! Für eine faire und langfristig sinnvolle Wohnpolitik im Kanton Zürich.