Kurz erklärt
Der Wohnraum im Kanton Zürich ist knapp – besonders in den Zentren. Das spürt vor allem der Mittelstand. Denn dieser profitiert weder von preisgünstigen Wohnungen, noch erfüllt er die strengen Vorgaben der meisten Genossenschaften.
Die Mietpreise steigen, was Verunsicherung und wütende Reaktionen auslöst.
Drei Volksinitiativen versprechen einfache Lösungen durch staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Die Vorlagen sind ungerecht, nutzlos und teuer.
Nein zum schädlichen Vorkaufsrecht für Gemeinden
Die Vorkaufsrechtinitiative schafft keinen einzigen neuen Quadratmeter Wohnraum. Im Gegenteil: sie bremst, verteuert, verunsichert und schafft Ungerechtigkeit.
Argumente
Warum ein NEIN zum Vorkaufsrecht wichtig ist
1
Eigentumsrechte schützen
2
Drohende Steuererhöhungen verhindern
3
Energetische Sanierungen ermöglichen
4
Kein neuer Wohnraum
Die Initiative ermöglicht es Gemeinden, bestehende Liegenschaften durch ein Vorkaufsrecht zu erwerben. Dem Markt wird damit Wohnraum entzogen. Der staatliche Erwerb schafft keine zusätzlichen Wohnungen. Der Effekt ist Besitzverschiebung, nicht Angebotserweiterung. Das Resultat: Eine teure Umverteilung, aber keine neuen Wohnungen.
5
Ungerechtigkeiten werden verstärkt
6
Grosse Rechtsunsicherheit
Das Vorkaufsrecht verzögert oder verhindert Transaktionen. Es entstehen Schwebezustände, rechtliche Unsicherheiten und mögliche Streitigkeiten über Preissetzung und Vorkaufsmodalitäten. Besonders komplex wird es bei Verkäufen mehrerer Liegenschaften in einem Paket.
7
Teure Käufe ohne direkte Nutzung
Gemeinden würden Grundstücke oder Liegenschaften kaufen, ohne sie sofort nutzen zu können. Das bindet viel Geld, blockiert Ressourcen und führt dazu, dass Eigentum an einem Ort entsteht, wo es im Vergleich zu Privaten wenig effizient bewirtschaftet wird – und der Markt trocknet aus.